Satzung der Tennisgemeinschaft Friederika e. V. (Abkürzung TGF)

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Die im September 1954 gegründete Tennisgemeinschaft wurde am 02. Februar 1967 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum unter der Nummer 1294 eingetragen.

  1. Der Verein führt den Namen „Tennisgemeinschaft Friederika e.V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Bochum.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 § 2 Zweck, Gemeinnützigkeit und Aufgaben

  1. Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Amateurtennissports.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 § 3 Verbandszugehörigkeit

Die TGF ist Mitglied der jeweils vorgeschriebenen Sportverbände. Die Satzungen und Ordnungen dieser Verbände werden anerkannt. Die Mitgliedschaft in der TGF zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Verbänden nach sich. Die Mitglieder unterwerfen sich daher den Satzungen und Ordnungen dieser Verbände.

Die TGF ist Mitglied des „Westfälischen Tennisverbandes“.

§ 4 Mitglieder des Vereins, Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus
  1. ordentlichen Mitgliedern
  2. jugendlichen Mitgliedern
  3. passiven Mitgliedern
  4. fördernden Mitgliedern
  5. Ehrenmitgliedern.
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, jedoch bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres nur als jugendliches Mitglied.
  1. Ordentliche Mitglieder sind Erwachsene nach dem vollendeten 18. Lebensjahr.

Jugendliche Mitglieder sind alle Mitglieder von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Passive Mitglieder sind Erwachsene über 18 Jahre, die bereits ordentliche Mitglieder waren und wegen Krankheit oder sonstiger Umstände (z.B. auswärtiger Arbeitsplatz) nur selten zum Tennis spielen kommen. Sie erhalten pro Kalenderjahr gegen eine in der Beitragsordnung festgelegte Gebühr 10 Gastkarten und sind berechtigt, diese abzuspielen. Eine weitere Spielberechtigung besteht nicht.

Fördernde Mitglieder sind Mitglieder über 18 Jahre, die die TGF fördern wollen und am Leben in der TGF interessiert sind. Fördernde Mitglieder haben keine Spielberechtigung.

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die Sache des Sports oder um den Verein verdient gemacht haben. Sie können auf Vorschlag des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muss. Bei nicht volljährigen Antragstellern ist der Aufnahmeantrag von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den nicht Volljährigen. Voraussetzung zur Aufnahme eines Kindes/Jugendlichen ist es, dass mindestens ein Erziehungsberechtigter ordentliches oder förderndes Mitgliedist ist oder wird. Mit dem Aufnahmeantrag wird die Gültigkeit der Vereinssatzung anerkannt.
  2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe einer eventuellen Ablehnung anzugeben.
  3. Bei der Entscheidung über einen Aufnahmeantrag ist der Vorstand an die von der Mitgliederversammlung jeweils festgesetzte Höchstmitgliederzahl von ordentlichen und jugendlichen Mitgliedern gebunden, wobei Familienangehörige von Mitgliedern vorrangig aufgenommen werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder durch Auflösung der Tennisgemeinschaft.
  2. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von 3 Monaten (bis 30.09.) zulässig. Die Austrittserklärung ist an den Vorstand zu richten und bedarf der Schriftform (E-Mail reicht nicht). Bei noch nicht Volljährigen ist die Austrittserklärung von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.
    1. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag und nur aus wichtigem Grunde, wie:
  1. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und wiederholter Nichtbefolgung von Anordnungen der Vereinsleitung,
  2. wegen eines schweren, schuldhaften Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichen Verhaltens,
  3. wegen Nichtzahlung des Jahresbeitrages nach Fälligkeit gemäß Beitragsordnung trotz zweifacher Mahnung unter Fristsetzung.
  4. Endet die Mitgliedschaft vor Ablauf des Geschäftsjahres, so bleibt davon die Beitragspflicht für das laufende Jahr unberührt.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes, das unter Beifügung des begründeten Antrags mit einer Frist von 2 Wochen per Einschreiben zu laden ist

Erscheint das Mitglied nicht, wird in seiner Abwesenheit entschieden. Gegen die Entscheidung kann innerhalb eines Monats Einspruch über den Vorstand beim  Ehrenrat eingelegt werden. Dieser entscheidet endgültig.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft mit Ausnahme der Ehrenmitgliedschaft begründet die Verpflichtung, die sich aus der Beitragsordnung ergebenden Jahresbeiträge, Umlagen und Aufnahmegebühren zu zahlen. Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.
  2. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
  3. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Die Mitglieder sind berechtigt, nach den vom Vorstand näher zu regelnden Bestimmungen die Anlagen, Einrichtungen und Geräte der TGF zu benutzen; jedoch sind die fördernden Mitglieder von der sportlichen Betätigung ausgeschlossen.
  5. Ist die Nutzung der Einrichtungen und Anlagen nicht möglich, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Jahresbeitrages oder eines Teilbetrages davon.
  6. Die Mitgliedschaft gewährt das Recht, in den Organen der TGF mitzuwirken. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, sobald sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kein Stimmrecht.

Bei der Wahl des Jugendwartes haben nur jugendliche Mitglieder des Vereins volles Stimmrecht nach Maßgabe der Jugendordnung.

  1. Die vom Vorstand erlassenen und jeweils gültigen Richtlinien und Ordnungen (z.B. Haus- und Platzordnung) sind zu befolgen.

§ 8 Organe

Organe der TGF sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der geschäftsführende Vorstand
  3. der gesamte Vorstand
  4. der Ehrenrat.

Die Wahl gemäß Ziffer 2 – 4 erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, und zwar jeweils bis zur fälligen Neuwahl; Wiederwahl ist zulässig.

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist die Gesamtheit der bei der Jahreshauptversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

  1. Der Vorstand ist verpflichtet, innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf eines

Geschäftsjahres eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitglieder sind spätestens 14 Tage vorher schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen. Außerdem ist die Einladung unter Beachtung der gleichen Frist an der Informationstafel (schwarzes Brett) auszuhängen. Sofern Mitglieder gegenüber dem Vorstand eine E-Mail-Adresse angegeben und sich damit einverstanden erklärt haben, dass in der Satzung vorgesehene Ladungen über die angegebene E-Mail-Adresse erfolgen können, können sie auch über diesen Weg eingeladen werden.

Die Tagesordnung hat folgende Punkte zu enthalten:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bericht der Rechnungsprüfer
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Neuwahl des Vorstandes, der Rechnungsprüfer und des Ehrenrates
  5. Beschlussfassung über die Beitragsordnung und Genehmigung des Haushaltsplanes
  6. Verschiedenes
  7. Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:
  8. Entgegennahme der Jahresberichte, des Kassenprüfberichtes, Entlastung des Vorstandes
  9. Beschlussfassung über ordnungsgemäß vorliegende Anträge vom Vorstand und vonMitgliedern
  1. Beschlussfassung über Haushaltsplan und Beitragsordnung
  2. Wahl des Vorstandes, der Rechnungsprüfer, des Ehrenrates (jeweils nach Ablauf der Amtszeit) und Bestätigung des vom Jugendtag gewähltenJugendwartes.

e)   Beschlussfassung über Änderungen der Satzung

f)   Ernennung von Ehrenmitgliedern

  1. In der Mitgliederversammlung kann über Anträge nur abgestimmt werden, die mindestens 3 Tage vorher dem Vorstand schriftlich vorgelegen haben, es sei denn, dass die Mitgliederversammlung die Dringlichkeit des Antrages mit 2/3 Mehrheit anerkennt.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf Beschluss des Vorstandes einberufen werden. Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung.

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. So weit in dieser Sitzung nichts anderes bestimmt wird, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  2. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme. Vertretungen sind unzulässig.
  3. Die Versammlungsleitung der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung sein Stellvertreter oder bei Verhinderung von beiden ein vorher vom Vorsitzenden bestimmtes, anderes Vorstandsmitglied. Gefasste Beschlüsse sind zu protokollieren und durch den Protokollführer und den Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
  4. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  5. Wahlen werden nach Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder, gegebenenfalls in Stichwahlen, entschieden. Die Stichwahlen müssen auf Antrag mit Stimmzetteln erfolgen. Liegt jeweils nur ein Wahlvorschlag vor, so ist die Wahl durch Akklamation durchzuführen.

§ 11 Vorstand

  1. Geschäftsführender Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist:
  1. der Vorsitzende
  2. der stellvertretende Vorsitzende
  3. der Kassenwart

Jeweils zwei von ihnen vertreten gemeinsam die TGF gerichtlich und außergerichtlich.     

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:
  1. dem geschäftsführenden Vorstand gemäß Ziffer 1
  2. dem Schriftwart
  3. dem Sportwart
  4. dem Jugendwart
  5. dem Anlagenwart
  6. dem Sozialwart.
  7. Vorstandsmitglied kann nur werden, wer der TGF mindestens ein Jahr als Mitglied angehört hat. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  8. Vorstandsmitglieder können abberufen werden, wenn eine Mitgliederversammlung dies mit ¾ Mehrheit beschließt.
  9. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit vorzeitig aus, so übernimmt bis zur Ersatzwahl durch die nächste Mitgliederversammlung ein anderes Vorstandsmitglied die freigewordenen Funktionen.
  10. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins, insbesondere ist er zuständig für:
  1. die Bewilligung von Ausgaben im Rahmen des Haushaltsplanes
  2. die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  3. die Aufnahme, den Ausschluss und die Maßregelung von Mitgliedern
  4. alle Entscheidungen, so weit die Vereinsinteressen berührt werden
  5. Bildung von Ausschüssen
  6. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende haben Sitz und Stimme in allen Ausschüssen.
  7. Der Kassenwart trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen der Anweisung durch den Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. Der Kassenwart hat dem Gesamtvorstand über die Kassenlage laufend zu berichten.
  8. Den übrigen Mitgliedern des Vorstandes obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben.

10. Die Leitung der Vorstandssitzungen obliegt dem Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung seinem Stellvertreter. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder anwesend sind, von denen mindestens 2 dem geschäftsführenden Vorstand angehören müssen.

  1. Entscheidungen werden mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
  2. Über die Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  3. Die Vorstandssitzungen sind nicht öffentlich. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

§ 12 Jugendausschuss

  1. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen der TGF selbständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittell.
  2. Die Wahl des Jugendwartes bedarf der Bestätigung der Mitgliederversammlung. Bestätigt sie die Wahl nicht, muss der Jugendtag eine Neuwahl vornehmen.
  3. Alles Nähere regelt die Jugendordnung.

§ 13 Ausschüsse

1. Sofern es die Vereinsinteressen erfordern, werden Ausschüsse gebildet. Die Zusammensetzung der Ausschüsse bestimmt der Vorstand. Als ständige Einrichtungen

  sollen folgende Ausschüsse vorhanden sein:

  1. Sportausschuss
  2. Sozialausschuss.
  1. Die Ausschüsse beraten den Vorstand.
  2. Über die Ausschusssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen und vom Ausschussvorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Entscheidungen werden mit Stimmenmehrheit getroffen.

§ 14 Geschäftsordnung

Der Vorstand ist gehalten, eine Geschäftsordnung für sich und die Ausschüsse zu erlassen, in der die Aufgaben der Vorstandsmitglieder und der Ausschüsse genauer bestimmt und gegeneinander abgegrenzt werden.

§ 15 Ehrenrat

  1. Der Ehrenrat besteht aus einem Vorsitzenden und 4 Beisitzern sowie 5 Stellvertretern.
  2. Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sowie deren Ehe-/Lebenspartner sein.
  3. Der Ehrenrat hat die Aufgabe, persönliche Streitereien, Ehrenverfahren und Einsprüche gegen Entscheidungen des Vorstandes gemäß § 11, 6c (Ausschluss und Maßregelung von Mitgliedern) zu behandeln und über sie zu entscheiden.
  4. Ablauf des Verfahrens und Maßnahmen des Ehrenrates ergeben sich aus der Ehrenratsordnung, der sich jedes Mitglied unterwirft.

§ 16 Rechnungsprüfung

  1. Die Mitgliederversammlung hat für die Dauer eines Geschäftsjahres zwei Rechnungsprüfer zu wählen, die dem Vorstand nicht angehören dürfen und von denen jeweils höchstens einer für ein zweites Jahr wiedergewählt werden darf.
  2. Die Rechnungsprüfer haben wenigstens einmal jährlich die Kassengeschäfte und den Jahresabschluss zu prüfen.

§ 17 Auflösung

  1. Über die Auflösung der TGF hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu beschließen, die eigens für diesen Zweck vom Vorstand mit 4-wöchiger Frist einzuberufen ist.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so bedarf es bei der frühestens zwei Wochen später einzuberufenden Versammlung keiner qualifizierten Anwesenheit mehr. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.
  3. Der geschäftsführende Vorstand bleibt nach dem Auflösungsbeschluss so lange im Amt, bis alle Verbindlichkeiten beglichen, alle Maßnahmen zur Verwendung des

Vereinsvermögens satzungsgemäß durchgeführt und alle Auflösungsformalitäten einschließlich der Löschung im Vereinsregister vorgenommen worden sind.

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadtverwaltung Bochum, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat

oder

  1. auf einen den gleichen Zwecken dienenden, gemeinnützigen Nachfolgeverein zu übertragen, wenn sich ein solcher Verein bildet oder anbietet. Dieser Nachfolgeverein hat das übertragene Vermögen ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden.

Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst mit Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Stand der Satzung : JHV vom 28.02.2013